Streicherserenade
mit Werken von Borodin, Britten, Kocor, Pogoda und Rachmaninow
Korla Awgust Kocor
Sinfonia für Streichorchester 1. Satz
Sergej Rachmaninow
Romanze für Streicher
Ulrich Pogoda
Sieben nicht auf einen Streich
Alexander Porfirjewitsch Borodin
Sinfonia für Streichorchester
Benjamin Britten
Serenade für Horn, Tenor und Streichorchester
Das reiche Repertoire an originalen sorbischen Werken für Streichorchester ist für Katharina Dickopf, Chefdirigentin der Sorbischen Kammerphilharmonie, ein willkommener Anlass, um ein neues Format im Konzertreigen des Klangkörpers zu etablieren. Das abendliche Ständchen schlägt einen Bogen von der klassischen Klangsprache des sorbischen Komponisten Korla Awgust Kocor über die romantischen und spätromantischen Klangwelten Sergei Rachmaninows und Alexander Borodins bis hin zum zeitgenössischen Werk Ulrich Pogodas. Als Finale erklingt die Serenade für Horn, Tenor und Streichorchester von Benjamin Britten, des wohl bedeutendsten britischen Komponisten des vergangenen Jahrhunderts. Das 1943 uraufgeführte Werk beschreibt den Abend in all seinen sinnlichen und metaphorischen Schattierungen und bietet beeindruckende klangliche Kontraste. Den anspruchsvollen Hornpart übernimmt Lutz Lehmann, Musiker in der Sorbischen Kammerphilharmonie. Es singt der österreichische Tenor Daniel Johannsen. Er studierte Kirchenmusik sowie Gesang bei Margit Klaushofer und Robert Holl an der Wiener Musikuniversität. Seit seinem Debüt mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium im Jahr 1998 gilt er insbesondere als wegweisender Bach-Interpret, sein Wirken als Konzert-, Lied- und Opernsänger zeichnet sich durch eine besondere Vielseitigkeit aus.
