Die letzten Dinge
Oratorium von Louis Spohr
Louis Spohr gilt als einer der bekanntesten Komponisten, Dirigenten und Violinvirtuosen des frühen 19. Jahrhunderts. Mit der Aufführung es Oratoriums “Die letzten Dinge” erklingt ein bedeutendes Werk der Frühromantik, dessen vollständige Uraufführung am Karfreitag den 24.3.1826 in Kassel dem Komponisten seinen Durchbruch verschaffte. Die Aufführung beim Musikfest in Düsseldorf 1826 führte sogar dazu, dass das Fest um einen Tag verlängert wurde um das Oratorium erneut aufzuführen. Die Textvorlage stammt von Friedrich Rochlitz, der die theologisch bedeutsamsten Teile der neutestamentlichen Johannesoffenbarung zusammenstellte, welche schließlich von Spohr vertont wurden. Durch konkrete Klangvorstellungen, hatte Rochlitz einen großen Einfluss auf das Werk. In bildhafter und kontrastreicher Orchestrierung, großen Chören und innigen Solopassagen entfaltet sich eine musikalische Vision von Gericht, Erlösung und Hoffnung. Zwischen dramatischer Wucht und stiller Andacht führt Spohrs Musik zu einem strahlenden Finale.
BESETZUNG Sorbische Kammerphilharmonie, Kantorei, Solisten
MUSIKALISCHE LEITUNG Peter Kleinert
