Eine Geste, ein Hauch, ein Kosmos

Zum 65. Geburtstag von Juro Mětšk

1954 in Bautzen geboren, studierte Juro Mětšk Komposition an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in Berlin. Akribisch ausgearbeitete Details und die souveräne Gesamtgestaltung führen zu Kompositionen, die trotz der gründlich reflektierten Materialbeschränkung und des geringen Raumanspruchs von hoher Tiefenwirkung sind. Mĕtšk schuf eine rare Spielart intelligenter Musik, die den Hörer nicht einengt, sondern ihm eine Vielzahl eigener Assoziationen ermöglicht, sie aber auch von ihm verlangt. 

Nach einem Dokumentarfilm über den Komponisten erklingen im Kammerkonzert Juro Mětšks Werke Sestetto, Syndrom und Stigma.
Mit dem Titel wušywanje (dt.: Stickerei)  des sorbischen Komponisten Sebastian Elikowski-Winkler können sich die Zuhörer auf eine Uraufführung freuen. Des Weiteren erklingt an diesem Abend die von Anton Webern, zwischen 1928 und 1930 entstandene Komposition Quartett op. 22.

Das Konzert ist eine Kooperation des Sorbischen National-Ensembles mit dem ensemble unitedberlin. Die musikalische Ausgestaltung obliegt dem ensemble unitedberlin.

Musikalische Leitung: Erich Wagner

Eine Kooperation des Sorbischen National-Ensembles mit dem Ensemble unitedberlin.

Das Konzert wird gefördert durch die Stiftung für das sorbische Volk.

Keine weiteren Aufführungen in dieser Spielzeit.