In memoriam Heinz Roy

Gedenkkonzert

Heinz Roy wurde 1927 in Zimpel bei Klitten geboren und wuchs in  der Oberlausitz auf. Von 1951 bis 1958 studiert er zunächst an der Martin-Luther Universität in Halle/Wittenberg und später bei  Fritz Reuter an der Humoldt-Universität in Berlin in den Fächern Musikerziehung und Komposition. Neben seiner schöpferischen Tätigkeit als Komponist war Roy auch immer als Musikpädagoge beschäftigt. Zuletzt an der Oberschule in Klitten, wo er nach der Wende kurzzeitig als Direktor und Bürgermeister der Gemeinde tätig war. Roys eigene Kompositionen sind häufig beeinflusst von sorbischen Elementen. Diese Einflüsse finden sich in den drei Sonetten für Sopran und Klavier op. 65 nach Texten des Nationaldichters Jakub Bart-Ćišinski, den Sorbischen Tänzen op. 49 oder dem Concerto grosso nach sorbischen Volksliedern op. 57 sowie Chorwerken wieder. Seine letzten großen Werke waren die 5. und 6. Sinfonie, die jeweils vom Sorbischen National-Ensemble uraufgeführt wurden. Neben Werken von Roy erklingen auch Stücke seiner Wegbegleiter Jan Paul Nagel. Helmut Fritsche a Detlef Kobjela.

Mitwirkende:

Streichquartett des SNE

Bläserquintett des SNE

Keine weiteren Aufführungen in dieser Spielzeit.